Zum «Connect Switzerland», der grössten Tourismus-Fachveranstaltung der Schweiz, kamen am 13. und 14. April 2026 rund 1000 Vertreterinnen und Vertreter aus der nationalen Tourismus-Branche in Zermatt zusammen. Am Fuss des Matterhorns wurden hochaktuelle Themenfelder besprochen und Vernetzung gepflegt. Im Mittelpunkt des Anlasses stand die Suche nach Wegen, den Tourismus nachhaltig und im Einklang mit der einheimischen Bevölkerung weiterzuentwickeln.

Der ehemalige «Schweizer Ferientag» fand bereits zum zweiten Mal unter dem Namen «Connect Switzerland» statt. Gemeinsam mit Zermatt Tourismus hiess Schweiz Tourismus (ST) während zwei Tagen zahlreiche Tourismusakteure sowie renommierte Referentinnen aus verschiedenen Disziplinen auf dem Gelände des «Zermatt Unplugged» willkommen. Da das bekannte Walliser Musikfestival unmittelbar vor dem «Connect Switzerland» stattfand, konnte das Gelände samt Infrastruktur optimal weitergenutzt werden.

«Connect Switzerland» bot Raum für gehaltvolle Keynote-Referate, spannende Podiumsdiskussionen und Breakout-Sessions, die einen intensiven fachlichen Austausch und gezielte Weiterbildung ermöglichten. Als Keynote-Speaker waren unter anderem Shaikha Al Nuwais, Generalsekretärin UN Tourism, sowie Richard Quest, Leitender Redakteur CNN Business, zu hören. Neben dem offiziellen Programm auf der Hauptbühne konnten sich die rund 1000 Teilnehmenden das Programm frei nach ihren Interessen zusammenstellen und die Gelegenheit nutzen, in bewegten Zeiten neue Blickwinkel für den Schweizer Tourismus zu entdecken.

Verantwortung als Grundlage einer nachhaltigen Tourismuszukunft
Zum Auftakt der Veranstaltung begrüssten ST-Direktor Martin Nydegger und ST-Präsidentin Brigitta M. Gadient das Publikum. Nach dem erneuten Wachstum der Logiernächte 2025 stand das Thema Verantwortung im Zentrum ihrer Ausführungen: «Nach all den touristischen Erfolgszahlen ist die eigentliche Frage nicht mehr, ob und wieviel wir wachsen, sondern, wie verantwortungsvoll wir mit diesem Wachstum umgehen», hielt Martin Nydegger vor den versammelten Schweizer Touristikerinnen und Touristikern fest.

Für ST bedeutet verantwortungsvolles Wachstum, den nachhaltigen Tourismus weiter zu fördern und im Einklang mit den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten. Diese Aufgabe widerspiegelt sich in der Philosophie «Travel Better», deren Handlungsfelder in mehreren Diskussionsrunden und Fachreferaten am Connect Switzerland vertiefte Aufmerksamkeit genossen.

Diskussion von Aktualität und Handlungsfelder «Travel Better»
In den Breakout-Sessions, die an mehreren Austragungsorten in Zermatt stattfanden, setzten sich die Teilnehmenden vertieft mit hochaktuellen Fragen auseinander – von der Krisenbewältigung über den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis hin zu den Chancen des Ganzjahrestourismus und der Stärkung der Tourismusakzeptanz. Abseits der Breakout-Sessions bot das Gelände zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung. Grosszügig gestaltete Begegnungszonen schufen Raum für informelle Gespräche, spontane Begegnungen und den Austausch über die diskutierten Themen, sei es im kleinen Rahmen oder in grösseren Gesprächsgruppen.

ST-Vorstand: Pascale Berclaz gewählt
Gleich im Anschluss an den «Connect Switzerland» fand die Mitgliederversammlung von ST statt. Damian Constantin, bisher als Präsident der RTA (Regional Tourism Alliance) Vertreter der Tourismusregionen im Vorstand von Schweiz Tourismus, trat mit dem Ende seiner RTA-Präsidentschaft aus dem ST-Vorstand aus. Die ST-Mitgliederversammlung hat heute mit Pascale Berclaz, Direktorin von Made in Bern, seine Nachfolgerin auf dem RTA-Sitz gewählt.

Der nächste «Connect Switzerland» wird am 24. Mai 2027 in St. Gallen stattfinden.

Bildauswahl «Connect Switzerland 2026» (© ST)

Mehr Informationen zu «Connect Switzerland»

Porträtbild Pascale Berclaz (© Made in Bern)

Medienmitteilung (Word)