Update I 3. April 2020, 17:00 Uhr

Auch Business Events stark betroffen

Im Geschäftsreisen- und Meetingsbereich sind die grossen Städte am stärksten betroffen. Der Covid-19-Ausbruch traf sie unmittelbar zu Beginn der Hauptsaison. Aber auch die kleineren Städte sind stark betroffen, dort fehlen insbesondere Gruppenreisen und Firmenveranstaltungen. Grundsätzlich sind alle Business-Veranstaltungen bis Ende Juni abgesagt, verschoben oder werden virtuell durchgeführt. Die Branche ist trotzdem sehr beschäftigt mit der Umorganisation, der Beziehungspflege und der Planung. Dabei werden erst ab Q4 oder dann sogar erst 2021 wieder Veranstaltungen geplant. Den ganzen Branchenüberblick über den Bereich der Business Events sowie die aktuellen Marketingmassnahmen kann man hier herunterladen (in Englisch).


Aufruf zur Datenerfassung

Schweiz Tourismus hat gemeinsam mit HotellerieSuisse und Gastrosuisse den Aufruf erlassen, weiterhin Umfragen zu beantworten und insbesondere die Beherbergungsstatistik des BfS auszufüllen – auch wenn der Betrieb geschlossen sein sollte. Nur eine starke Daten- und Faktenlage ermöglicht es den Branchenorganisationen, die Betriebe gezielt zu unterstützen und politische Forderungen zu erhärten. HotellerieSuisse führt zudem ein Verzeichnis aller geöffneten Hotels. Auch dieses nützt nur, wenn sich alle Betriebe dort registrieren. Informationen dazu: www.swisshoteldirectory.ch


Wöchentlicher Branchen-Informationscall

Am heutigen Branchen-Informationscall wurden wieder verschiedene relevante Themen behandelt und Updates gegeben. Die Präsentation des Calls kann hier heruntergeladen werden (in Englisch).

Der nächste Call findet am 24. April statt. Davor findet am 15. April 2020 ein digitaler «Recovery Talk» mit aktuellen Informationen zur Situation und zum Recovery Plan sowie mit einem ausführlichen Q&A statt. Detailinformationen dazu werden rechtzeitig hier publiziert.


«Bleiben Sie zuhause»

Das bevorstehende sonnige Wochenende und vor allem die kommenden Osterfeiertage verlocken zu Ausflügen und kleinen Reisen. Schweiz Tourismus hält sich an die Weisungen des Bundesrates und verschiedener Kantone und Gemeinden und ruft die Menschen zum «Zuhausebleiben» auf. Wir verzichten auf Ausflugstipps und Reiseempfehlungen für diese Zeit, aber unterstützen die Menschen dabei, im Kopf oder virtuell auf ihren Computern zu reisen. Ganz getreu dem Slogan «Dream now – travel later». Wir danken der Branche, dass sie diese Strategie ebenfalls ideenreich mitträgt und umsetzt.


Update I 27. März 2020, 17:00 Uhr

Branchenmonitor: Umsatzeinbusse von über 90 % erwartet

Schweiz Tourismus hat mit HotellerieSuisse und der Hochschule für Wirtschaft, Siders, diese Woche wiederum eine Branchenumfrage durchgeführt. 57 % aller befragten Betriebe der Tourismusbranche sind im Moment aufgrund der Covid-19-Situation geschlossen. Die Hotels erwarten im April Umsatzeinbussen von über 90 %, und auch für den Mai noch immer ein Minus von 73 %. Am stärksten betroffen sind die Betriebe in den Städten und im Kanton Tessin. Diese und viele weitere Ergebnisse können der umfangreichen Auswertung entnommen werden, die hier heruntergeladen werden kann.

Zudem hat die Hochschule ein Online-Dashboard geschaffen, über welches man die Resultate selber filtern (Region, Betriebsart) und anschauen kann. Das Dashboard ist über diesen Link zu finden: https://sphinxvipmanager.hevs.ch/tiny/v/fu5Qafh1V7 (generell)
https://sphinxvipmanager.hevs.ch/tiny/v/lSkLARwpWt (Fokus Hotellerie)

Regelung für Zahlungsmodalitäten

Schweiz Tourismus hat neue Zahlungsmodalitäten mit Tourismuspartnern definiert. Im Vordergrund stehen dabei Solidarität und Unterstützung für die Partner, die wirtschaftlich stark unter Druck geraten sind. Gleichzeitig muss ST aber auch die eigene Liquidität sichern, um die bevorstehenden Recovery-Massnahmen aus eigener Kraft finanzieren zu können. Diese Gratwanderung wird mit der Regelung, die auf bestehende Instrumente setzt, klar definiert. Die Regelung steht hier zum Download zur Verfügung.

Wöchentlicher Branchen-Informationscall

Wie jeden Freitag fand auch heute ein Covid-19-Informationscall für die Tourismusbranche statt. Er war stärker besucht denn je. Wichtige Themen waren die Updates aus den Märkten mit Einschätzungen über deren Entwicklung, die Informationen zur Branchenumfrage (s.o.) sowie ein Update zum Recovery-Plan von Schweiz Tourismus. Die gesamte Präsentation – mit den umfassenden Market-Updates – kann hier heruntergeladen werden (in Englisch) .

Wer interessiert ist an der Teilnahme am nächsten Call, kann sich via E-Mail anmelden: media@switzerland.com.

Dream now – travel later

Die Empathie-Kampagne von Schweiz Tourismus unter dem Motto «Dream now – travel later» wird vor allem über Social Media ausgespielt. Dabei stösst sie international auf ein sehr positives Echo. Das entsprechende Mood-Video wird eifrig geteilt. Es darf selbstverständlich von der ganzen Branche genutzt und in die eigene Kommunikation eingebaut werden. Es ist auf den Facebook- und Instagram-Kanälen von myswitzerland zu finden. Zudem kann es hier heruntergeladen werden (Englisch).

Update I 20. März 2020, 17:00 Uhr

Aktuelle Prognosen nicht möglich

Schweiz Tourismus (ST) hat entschieden, die Einschätzungen (letzte Version vom 13. März 2020) bis auf weiteres nicht zu aktualisieren. Mit dem weltweiten, annähernden Stillstand des Tourismus wäre das Treffen von Annahmen praktisch willkürlich, weshalb die daraus resultierenden Prognosen höchst spekulativ wären.
Stattdessen wird ST ihre Marktforschungskompetenz und die Präsenz in den Märkten dazu nutzen, um ein Märkteindikatoren-System zu entwickeln. Es dokumentiert den Status der einzelnen Märkte und hilft zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für das Wiederaufstarten der Marketingaktivitäten gekommen ist. Erste Erkenntnisse werden in den nächsten Wochen erwartet.

Kommunikation angepasst

Aufgrund der aktuellen Situation, in welcher das Reisen nur noch sehr eingeschränkt möglich ist, hat ST entschieden, die Kommunikation zu reduzieren und im Moment auf verkaufsorientierte Aussagen zu verzichten. Auch werden die Pandemiesituation und die Präventionsmassnahmen weder kommuniziert noch kommentiert. Gegenüber Gästen und Medien werden keine aktuellen touristischen Angebote kommuniziert.
Die Kernaussage ist «Dream now – travel later», und der ausformulierte Text: «Leider sind Reisen in die Schweiz zurzeit nicht möglich. Es ist aber erlaubt zu träumen, sich inspirieren zu lassen und zu planen. Deshalb möchten wir die Schweiz zu Ihnen nach Hause bringen – mit schönen Bildern, emotionalen Videos und unterhaltsamen Geschichten!»
Die aktuellen ST-Kommunikationsguidelines (nur in Englisch) können hier heruntergeladen und gerne auch geteilt und genutzt werden.

Branchen-Infocall

Seit einem Monat führt ST jeden Freitagmorgen einen Informationscall für die Tourismusbranche durch. Er dient dem Informationsaustausch und der Kommunikation. Die Präsentation des heutigen Calls sowie dessen Aufzeichnung können über diesen Link heruntergeladen werden.

Der nächste Call findet statt am Freitag, 27. März 2020, 10:00 Uhr.

Die Einwahl erfolgt über einen Link. Der Call steht allen DMOs und Leistungsträgern offen. Er wird auch aufgezeichnet und kann anschliessend heruntergeladen werden. Der Teilnahmelink kann via media@switzerland.com bestellt werden.

Update I 18. März 2020, 16:00 Uhr

Schweizer Ferientag 2020 – Save the date

Der Schweizer Ferientag 2020 am 15./16. April in Arosa findet NICHT statt. Schweiz Tourismus bittet Sie aber, den Nachmittag des 15. April 2020 reserviert zu halten. Darüber, was an diesem Nachmittag passiert, wird raschmöglichst informiert.

Schweiz Tourismus im Home Office

Während die meisten Kolleginnen und Kollegen in China wieder in ihre Büros zurückkehren, arbeiten praktisch alle anderen Teams von Schweiz Tourismus momentan im Home Office. Dies gilt auch für den Hauptsitz in Zürich. Alle Teams sind aber jederzeit normal erreichbar und engagieren sich mehr denn je für den Schweizer Tourismus und dessen schwungvollen Neustart nach Covid-19. Dabei informieren sie die Partner regelmässig direkt über die aktuelle Situation und den Stand der ursprünglich geplanten Aktivitäten.

Branchenmonitor

Schweiz Tourismus hat gemeinsam mit HotellerieSuisse beschlossen, ihre Umfragen für den Branchenmonitor zusammenzulegen. Damit werden sie die Branche nun gemeinsam um deren Einschätzung bitten. Die nächste Umfrage von HotellerieSuisse folgt am nächsten Montag, die Resultate werden bis 27. März 2020 vorliegen.

Informationen zum öffentlichen Verkehr

Zahlreiche touristische Strecken des öffentlichen Verkehrs wurden bereits eingestellt. Ab morgen Donnerstag wird der öffentliche Verkehr deutlich reduziert, und internationale Verbindungen werden eingestellt. Neben den Veränderungen im Fahrplan stellen sich Fragen rund um Betriebseinstellungen, Umbuchungen und Stornierungen. Unser Partner «Swiss Travel System AG» hat dazu eine übersichtliche Informationsseite aufgeschaltet: www.mystsnet.com/corona

Update I 13. März 2020, 17:00 Uhr

Schweizer Ferientag 2020 und ST-Aktivitäten

Aufgrund der Entscheidung des Bundesrates findet der Schweizer Ferientag 2020 am 15./16. April in Arosa NICHT statt. ST wird darüber Anfang nächster Woche informieren.

Das damit verbundene Key Partner Meeting vom 16. April 2020 findet NICHT statt.

Branchenmonitor

Seit dieser Woche führt ST einen wöchentlichen Branchenmonitor durch. Insgesamt 844 touristische Organisationen und Leistungsträger haben an der Befragung teilgenommen. Die Beherbergungsbetriebe melden im Gesamtdurchschnitt einen Auslastungsrückgang von 29.4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sind aber die Städte mit einem Minus von –50.6 % überdurchschnittlich stark betroffen. Gesamtschweizerisch haben 24.7 % der Betriebe bis heute bereits Stornierungen erhalten, und fast ein Drittel aller Betriebe erwartet Stornierungen für die nächsten 30 Tage, wobei auch hier die Städte mit über 50 % erwarteten Stornierungen viel stärker betroffen sind. Bezüglich Umsatzeinbussen in den vergangenen sieben Tagen meldeten 90 % der Teilnehmer aus den Städten, dass sie solche hätten verzeichnen müssen.

Die Details der Resultate können über hier heruntergeladen und eingesehen werden:

Einschätzungen angepasst

Basierend auf den aktuellen Entwicklungen und Rückmeldungen aus den Märkten sowie auf den Resultaten des ST-Branchenmonitors sowie der Mitgliederbefragung von HotellerieSuisse hat ST die Einschätzungen angepasst. Danach werden die ersten Zeichen einer Erholung in Asien zu einem weniger dramatischen Einbruch der Hotellogiernächte aus Asien führen. Dafür bringt der Einreisestopp der USA und die damit verbundene Reduktion der Nordatlantikflüge einen deutlich grösseren Einbruch der Gäste aus den Amerikas mit sich. 

Damit einhergehend mussten auch die wirtschaftlichen Auswirkungen nach unten korrigiert werden. Aus der Schweiz wird nunmehr kein Wachstum mehr erwartet, während der Rückgang der Hotellogiernächte aus dem Ausland im 2020 -3.9 Mio. betragen wird, was zu einem Verlust an Tourismusumsatz von CHF -920 Mio. führen dürfte.

Update aus den Märkten

ST ist in engem Austausch mit ihren Teams in den 22 weltweit bearbeiteten Herkunftsmärkten. Dabei werden stets drei Punkte genauer angeschaut: Die generelle Lage vor Ort, die Situation für die ST-Mitarbeitenden sowie der Stand der Marketingaktivitäten. Es kann hier heruntergeladen werden:

Swiss Winter Camp Asia erfolgreich durchgeführt

Vergangene Woche fand in Laax das erste Swiss Winter Camp Asia statt. 17 Wintersportler aus China, Korea, Japan, Indien, Singapur und Thailand entdeckten auf Einladung von ST und Laax den Schweizer Winter.
Das Camp angesichts der Coronavirus-Infektionswelle erfolgreich durchzuführen, war besonders für die lokalen Gastgeber eine Herausforderung. Sie schafften es aber, dass sich die Camp-Teilnehmer ebenso wohl fühlten wie alle anderen Gäste in der Destination. Generell werden in Laax die Empfehlungen des BAG konsequent umgesetzt, immer geprägt von einer offenen, herzlichen Willkommenskultur.


Update I 6. März 2020, 17:00 Uhr

Aktualisierte Einschätzung

Die Szenarien von Ende Februar wurden teilweise von der Realität überholt. An deren Stelle tritt neu eine Einschätzung der weiteren Entwicklung. Schweiz Tourismus hat dazu aufgrund der aktuell vorliegenden Faktenlage in Kombination mit Erfahrungswerten aus vergangenen Krisen, Rückmeldungen aus Märkten und der Branche, externen Prognosen sowie bestehenden Korrelationen eine Prognose für die Logiernächteentwicklung bis 2022 angestellt:

Schweizpositiv
Nahmärktemoderater Rückgang
Fernmärktesignifikanter Rückgang (Asien)
leichter Rückgang (Nordamerika)
Business Eventsleichter Rückgang
Erholungsphase2 Jahre (Asien 2 – 3 Jahre)

Nachstehend auch die grafische Darstellung der Prognosen, zuerst für 2020, dann für 2020 bis 2022:



Basierend auf diesen Prognosen lässt sich eine erste Einschätzung über die finanziellen Auswirkungen im Jahr 2020 anstellen. Dabei geht Schweiz Tourismus davon aus, dass von Schweizer Gästen bis Ende Jahr rund 400’000 zusätzliche Hotellogiernächte anfallen werden, was einem touristischen Mehrertrag von rund CHF 56 Mio. entspricht.

Demgegenüber werden ausländische Gäste rund 2.1 Mio. Hotellogiernächte weniger buchen, was zu einem Verlust von rund CHF 532 Mio. an touristischem Umsatz entspricht. Insgesamt dürfte Covid-19 im Jahr 2020 zu einer halben Milliarde Franken Verlust an touristischem Umsatz führen.

Verschiebung von Marketingkampagnen

Schweiz Tourismus hat zusammen mit den touristischen Partnern die neue Sommerkampagne erarbeitet und steht kurz vor deren europaweiter Lancierung. In Absprache mit den Partnern und den Märkten wurde nun entschieden, die Lancierung der Sommer- und Win-back-Europe-Kampagne zu verschieben. Die Kampagne wird nicht abgesagt, sondern in wenigen Wochen kraftvoll gestartet. Den Termin bestimmen die maximale Aufmerksamkeit für die Kampagnenbotschaften und die höchstmögliche Buchungsbereitschaft der Gäste.

Eine Kampagnen-Verschiebung bringt einige Fragen mit sich. Aus diesem Grund hat Schweiz Tourismus eine Checkliste erarbeitet, um den Umgang mit diesen Fragen einheitlich zu regeln. Die Checkliste steht zum Download zur Verfügung.

Veranstaltungen und Kongresse betroffen

Der Bundesrat hat entschieden, dass bis am 15. März Veranstaltungen mit mehr als 1’000 Teilnehmern verboten sind. Er wird am 13. März über eine mögliche Verlängerung dieses Verbots entscheiden.

Veranstaltungen zwischen 150 und 999 Teilnehmern bedürfen einer kantonalen Genehmigung. Dabei bestehen beträchtliche Unterschiede zwischen einzelnen Kantonen, und die Kriterien werden aufgrund der aktuellen Situation laufend angepasst. Eine Rücksprache mit der kantonalen Gesundheitsdirektion ist daher dringend empfohlen. Schweiz Tourismus/SCIB unterstützt bei Unklarheiten und hilft im Bewilligungsverfahren (scib@switzerland.com).

Der Schweizer Ferientag 2020 findet statt

Der Schweizer Ferientag 2020 inklusive Rahmenveranstaltungen vom 15./16. April 2020 in Arosa findet statt.

Bezüglich Durchführung hält sich Schweiz Tourismus an die Vorschriften und Empfehlungen der Behörden. Die Situation wird nach einem nächsten Bundesratsentscheid neu evaluiert.


Update I 3. März 2020, 17:00 Uhr

Absage von geplanten Veranstaltungen

Schweiz Tourismus sieht sich zunehmend mit der Situation konfrontiert, über die Durchführung oder Absage von geplanten Veranstaltungen zu entscheiden. Dies betrifft sowohl den Hauptsitz in Zürich als auch die Vertretungen in den 22 Märkten. Aus diesem Grund hat die Task Force von ST eine Checkliste erarbeitet, welche Klarheit darüber schaffen soll, welche Veranstaltungen abzusagen sind und welche durchzuführen; und wie bei einer Absage vorzugehen ist. Die Checkliste kann sinngemäss auch von Destinationen und Leistungsträgern verwendet werden und steht zum Download zur Verfügung.

Veranstaltungen in Italien und GCC

Die Situation in Italien ist nach wie vor sehr unübersichtlich und geprägt von einer weiter eskalierenden Situation. Aus diesem Grund hat die Marktleitung Italien – entsprechend den Empfehlungen der Behörden und in Absprache mit Partnern und Teilnehmern – entschieden, eine Serie von Medienveranstaltungen von Mitte März abzusagen.

In den Golfstaaten ist die Situation insgesamt recht ruhig, aber die Verunsicherung nicht zuletzt wegen der Nähe zu Iran ist spürbar und hat einen bremsenden Einfluss auf die Reisetätigkeit. Auch wurden punktuelle Massnahmen und Reisewarnungen getroffen. Veranstaltungen wurden dagegen (noch) keine abgesagt. Aus diesem Grund hat die Marktleitung entschieden, sämtliche Veranstaltungen der nächsten zwei Monate zu überprüfen und nach Möglichkeit durchzuführen. 

Zweiter Branchen-Infocall

Die Situation rund um den Ausbruch des Coronavirus ist weiterhin unübersichtlich und von hoher Dynamik geprägt. Umso wichtiger sind die Kommunikation und der Austausch von Informationen. Aus diesem Grund führt Schweiz Tourismus diese Woche den zweiten Branchen-Informations-Call via Microsoft Teams durch. Innerhalb einer halben Stunde wird zuerst ein kurzer Überblick über den aktuellen Informationsstand vermittelt, danach werden Fragen beantworten und der Austausch gepflegt. Der Call findet statt am

Freitag, 6. März 2020, 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr.

Die Einwahl erfolgt über einen Link. Direkt eingeladen sind die führenden touristischen Organisationen und die Mitglieder der RDK. Der Call steht aber auch weiteren DMOs und Leistungsträgern offen. Zudem wird der Call aufgezeichnet und kann anschliessend heruntergeladen werden. Der Teilnahme-/Downloadlink kann via media@switzerland.com bestellt werden.


Update I 28. Februar 2020, 17:00 Uhr

Aktuelle Situation global
In China zeigen sich erste Zeichen einer leichten Stabilisierung. Erstmals werden in China weniger Neuansteckungen gezählt als ausserhalb. In Hongkong ist das ST-Team zurück im Büro, in Peking und Shanghai erwarten wir diesen Schritt demnächst.
Singapur meldet Erfolge in der Eindämmung der Verbreitung des Virus. In Südkorea ist unser Team seit dieser Woche im Home Office, und in Japan wurden sämtliche, nicht zwingenden Veranstaltungen abgesagt.

In Italien scheint der Infektionsherd noch nicht eingegrenzt zu sein. Entsprechend reduziert sind sämtliche Marketingaktivitäten. Die weitere Planung basiert auf den Anweisungen des Gesundheitsministeriums.

In weiteren Ländern werden Massnahmen diskutiert und ergriffen.

Aktuelle Situation Schweiz
Weiterhin gilt die Situationsbeurteilung des BAG. Diese geht von einer «besonderen Lage» aus. Die bis jetzt registrierten, einzelnen Infektionen waren zu erwarten und können bewältigt werden. Es gibt keinen Infektionsherd in der Schweiz. Um die aktuelle Situation so bewahren zu können, hat der Bundesrat als präventive Massnahme entschieden, sämtliche Grossveranstaltungen bis 15. März abzusagen.

Die touristischen Auswirkungen dieser Massnahmen sind primär in den betroffenen Regionen zu spüren, insgesamt hat die aktuelle Situation nur eine begrenzte Auswirkung auf den Tourismus.

Zunehmend spürbar sind jedoch indirekte Auswirkungen von Veranstaltungs-, Konferenz- und Seminarabsagen, Hotelannullationen sowie Reisestopps grosser Firmen. Diese können aber noch nicht quantifiziert werden.

Umgang mit Gästen
Wichtig ist, dass wir als Gastgeberland auch in diesen schwierigen Zeiten zu unserer Willkommenskultur stehen. Ausgrenzungen von einzelnen Gästen oder Nationalitäten entsprechen nicht unserem gemeinsamen Verständnis von Gastfreundschaft.

Bezüglich des Umgangs mit Gästen, Annullationen, Arbeitsbedingungen und weiteres hat HotellerieSuisse eine umfassende Übersicht erstellt: https://www.hotelleriesuisse.ch/de/pub/index.htm?_nsid=47340

Quantifizierung der Auswirkungen
Basierend vor allem auf der Situation in China und mit Blick auf den Monat Februar können folgende Aussagen gemacht werden:
Qualifizierte Einschätzung ST für Q1: ca. -50 % Hotellogiernächte (HLN) aus China.
Monat Februar: -50’000 HLN, -19 Mio. CHF touristischer Umsatz.
Branchenumfrage ST: im Februar -2 % HLN alle Gäste/Märkte.
Mitgliederumfrage HotellerieSuisse: 51 % haben/erwarten Annullationen.

Drei Szenarien entwickelt

Linie Blau.
Ohne Coronavirus, bisherige Prognose ST.
Linie Gelb.
Normalisierung Infektionssituation in nächsten 4 – 8 Wochen
Linie Rot.
Normalisierung Infektionssituation frühestens in 3 – 6 Monaten / nach Sommersaison


Szenario 1: Betroffen nur China, die Realität ist bereits weiter.

Szenario 2: Betroffen ganz Asien, scheint realistisch.

Szenario 3: Betroffen: globaler Tourismus, Anzeichen dafür sind vorhanden: diverse Infektionsherde, grossflächige Reisebeschränkungen und reduzierte Aktivitäten, globale Reiseangst – im Moment sind zu viele Fragen offen, keine qualifizierte Prognose möglich.


Update I 25. Februar 2020, 17:00 Uhr

Entwicklung der Situation in Asien

Schweiz Tourismus (ST) nimmt zur Kenntnis, dass sich die Situation in China langsam wieder etwas normalisiert. Die ST-Teams in China konzentrieren sich deshalb schwergewichtig auf Projekte «danach». Gleichzeitig hat sich Südkorea zu einem neuen Hotspot entwickelt, indem dort in kurzer Zeit eine grosse Zahl an Neuansteckungen im ganzen Land verzeichnet wurde. Im Moment ist unklar, wie sich die Situation weiterentwickelt, aber ST prüft Sofortmassnahmen wie Homeoffice für die Teams und die Absage von Veranstal­tungen.

Neuer Infektionsherd in Norditalien

Aufmerksam verfolgt wird die Situation in Norditalien. Ein Teil des ST-Teams arbeitet im Homeoffice, um Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr zu vermeiden, die restlichen Mitarbeitenden sind in den Büros. Geplante Veranstaltungen im Februar wurden gemäss den Anweisungen des Gesundheitsministeriums abgesagt. Veranstaltungen im März werden je einzeln und in Übereinstimmung mit den Behörden überprüft. Mit Anhalten der Situation in Italien ist davon auszugehen, dass zunehmend Europareisen von Gästen aus Übersee storniert werden, da mit Italien ein wichtiger Teil ihrer Reise wegfällt. Wie gross dieses Volumen allerdings ist lässt sich im Moment nicht abschätzen.

Schweizer Tourismusbranche nicht flächendeckend betroffen

Eine nicht-repräsentative Branchenumfrage von Mitte Februar kommt zum Schluss, dass die Schweizer Tourismusbranche aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs für den Moment durchschnittlich einen Verlust von 2 % aller Hotellogiernächte (aus allen Märkten) und ein Minus von 4.8 % bei den Besucherfrequenzen erwartet.

Informations-Call für die Branche

ST führt ab sofort für die führenden Tourismusorganisationen und Verbände einen wöchentlichen Informationscall ein. Innerhalb einer halben Stunde wird ein Überblick über den aktuellen Informationsstand vermittelt, und es werden – soweit möglich – Fragen beantwortet. Der erste Call findet am Freitag, 28. Februar 2020, statt.


Update I 18. Februar 2020, 17:30 Uhr

«Asia Trophy» abgesagt

Schweiz Tourismus beobachtet die Situation weiterhin sehr genau und steht in konstantem Austausch mit den chinesischen und Schweizer Behörden. Basierend auf deren Risiko­beurteilung wurde nun beschlossen, die Ende März in der Schweiz stattfindende «Asia Trophy» abzusagen. Die umfangreichen Reisebeschränkungen und die empfohlenen Gesundheitsvorkehren liessen eine ordentliche Durchführung der Veranstaltung mit Teilnehmern aus ganz Asien immer unwahrscheinlicher erscheinen.

Intensive Bearbeitung von alternativen Märkten

In verschiedenen Fernmärkten stehen grosse Reiseveranstalter vor der Situation, dass sie geplante Gruppenreisen nach Asien absagen mussten und nun nach Alternativangeboten suchen. Die Teams von Schweiz Tourismus stehen deshalb in mehreren Ländern in intensivem Kontakt mit Reiseveranstaltern, um diesen bei der kurzfristigen (Um-)Planung von Gruppenreisen behilflich zu sein und Schweizer Optionen aufzeigen zu können. Besonders positives Echo darauf gibt es in Nord Amerika und Indien.


Update I 11. Februar 2020, 18:00 Uhr

Situation weiterhin angespannt

In China ist die Situation weiterhin sehr angespannt und von Unsicherheiten geprägt. Das hat auch Auswirkungen auf den Outgoing-Tourismus. Sämtliche Gruppenreisen aus Festlandchina wurden bis Ende März vollumfänglich eingestellt, die Reisebranche verzeichnet eine starke Abkühlung mit einer minimalen Buchungs- und Reisetätigkeit. Basierend auf dieser Situationsanalyse rechnet Schweiz Tourismus (ST) damit, dass die prognostizierten Ausfälle (bis zu -50 % Hotellogiernächte) an chinesischen Gästen in der Schweiz mindestens für das ganze erste Quartal 2020 zu verzeichnen sein werden.

Weitere Anpassungen bei Marketingaktivitäten

ST beobachtet die Reisebeschränkungen und Flugannullationen weiterhin sehr genau, um über die Durchführung von Marketingaktivitäten zu entscheiden. Ob und in welcher Form die «Asia Trophy» von Ende März stattfinden kann, wird darum erst Anfang KW 8 entschieden. Weitere punktuelle Marketingaktivitäten werden anpasst oder verschoben. Durchgeführt wird das «Swiss Winter Camp Asia» von Anfang März in Laax, dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrheitlich nicht aus Festlandchina stammen.


Update I 7. Februar 2020, 16:00 Uhr

Marketingaktivitäten abgesagt

Die «Switzerland Travel Experience (STE)» von Mitte Februar in China ist bereits vor einer Woche abgesagt worden. Aufgrund zunehmender Reisebeschränkungen und behördlicher Empfehlungen zur Reduktion von Veranstaltungen zeichnet sich ab, dass auch die wei­teren Veranstaltungen in dieser Serie nicht mehr erfolgreich durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wurden nun die STEs in Taiwan und in Südostasien sowie die «Sales Calls» in Süd-Korea abgesagt.

«Home Office» bei ST China

ST hat für die kommende Woche festgelegt, dass die Teams der Büros Peking, Schanghai und Hong Kong die Arbeit wieder aufnehmen, wobei sie von zuhause aus arbeiten werden. Dank moderner technischer Hilfsmittel sind virtuelle Meetings und Besprechungen auch im Home Office jederzeit möglich.


Update I 3. Februar 2020, 17:00 Uhr

Mögliche touristische Auswirkungen überprüft

Schweiz Tourismus (ST) hat aufgrund der neusten Informationen der Lufthansa Gruppe über eine Verlängerung der Flugannullationen nach Festland-China die möglichen Auswirkungen auf den Tourismus in der Schweiz nochmals überprüft und neu geschätzt. Dabei geht ST weiterhin von einem Rückgang der Hotellogiernächte von Gästen aus China um bis zu 50 % aus. Diese Einschätzung kann aber regional stark schwanken, auch sind nicht alle touristischen Leistungsträger gleich stark davon betreffen. Vor allem aber ist ausschlaggebend, wie sich die Situation über den Monat Februar hinaus weiterentwickelt.

Bezüglich der finanziellen Auswirkungen ist es wichtig zu betonen, dass die Priorität auf der raschen Lösung dieser für die betroffenen Menschen existenziellen Viruskrise liegen muss. Umsatzfragen dürfen dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Ein möglicher Umsatzausfall lässt sich ohnehin nur abschätzen, nicht beziffern. Mit Blick auf die Einschränkungen im Flugverkehr bis Ende Monat könnten im Februar rund 50’000 Hotellogiernächte aus China fehlen (vom Februartotal der Hotellogiernächte aller Gäste von 3.15 Mio.), was einem touristischen Umsatz von geschätzten 19 Millionen Franken entsprechen würde.  Es ist aber durchaus möglich, dass ein Teil der stornierten Reisen später im Jahr nachgeholt wird.

Unsicherheiten bei Visumverlängerungen geklärt

Gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) hat ST die Frage untersucht, die sich chinesischen Gästen stellt, deren Ferien vorbei sind und die in ihre Heimat zurückkehren möchten, es aber wegen gestrichener Flüge momentan nicht können. Denn oft ist deren Visum mit dem geplanten Abreisetag abgelaufen und muss nun verlängert werden.
Das SEM hat den kantonalen Behörden und der Grenzpolizei eine Reihe von Empfehlungen für die möglichst kulante Behandlung der möglichen Fälle gegeben. Zudem wurden diese Empfehlungen auch für die Tourismusbranche zusammengefasst, damit die touristischen Leistungsträger ihre Gäste direkt und kompetent informieren können.

Diese Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden:

Reduzierter Bürobetrieb bei ST China

ST ist in regelmässigem, engem Kontakt mit ihren Teams in China. Sie sind alle wohlauf und gehen mit der schwierigen Situation professionell um. ST folgt den Empfehlungen und Vorgaben der jeweiligen regionalen Behörden und hat die Arbeitszeit wie folgt festgelegt: In den Büros Peking und Schanghai befinden sich die Mitarbeitenden in den offiziell bis am 9. Februar verlängerten Ferien, die Büros bleiben geschlossen. In Hongkong befinden sich die Mitarbeitenden gemäss der Empfehlung der Behörden im Home Office, und in Taipeh sind die Büros normal geöffnet.


Update I 31. Januar 2020, 16:00 Uhr
 

Durchführung «Asia Trophy» wird evaluiert 

Ende März führt Schweiz Tourismus (ST) in der Schweiz die «Asia Trophy» durch. Rund 60 Teilnehmer aus allen asiatischen Märkten werden dabei jeweils über Neuerungen und Angebote des Schweizer Tourismus informiert. Dabei ist auch eine Delegation aus China eingeladen. ST beobachtet die aktuelle Entwicklung aufmerksam und wird bis am 10. Februar 2020 entscheiden, ob und wie die Veranstaltung in diesem Jahr stattfinden kann. 


Update II 30. Januar 2020, 12:00 Uhr
 

Umgang mit erkrankten Gästen 

Gemäss neuester Wegleitung des BAG wird für den Umgang mit erkrankten Gästen dazu geraten, solche Personen möglichst schnell zu isolieren und zu behandeln. Sollten sich also in einer Gruppe von Gästen Personen mit akuten Erkrankungen der Atemwege und einem maximal 14 Tage zurückliegenden Aufenthalt in China befinden, sollen diese bis zur Abklärung enge Kontakte mit anderen Personen meiden und bis zum Eintreffen eines Arztes im Hotelzimmer bleiben.

Zudem ist sofort die Hotline des BAG für die Bevölkerung anzurufen und über den Fall zu informieren:
+41 (0)58 463 00 00 (Mo bis Fr, 8:00 bis 18:00)

Das BAG betreibt darüber hinaus eine Hotline für Reisende selber:
+41 (0)58 464 44 88 (Mo bis Fr, 8:00 bis 18:00)

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Restaurants und Hotels hält das BAG fest, dass keine speziellen Vorkehrungen getroffen werden müssen. Häufiges Händewaschen schützt generell vor Virusinfektionen, und für die Reinigung der Zimmer sind die üblichen hygienischen Massnahmen ausreichend. Detailfragen dazu beantwortet ebenfalls die BAG-Hotline.

Auf der Website des BAG sind zudem neu zahlreiche aktuelle Fragen beantwortet und Dokumente aufgeschaltet. Dazu gehört auch ein Merkblatt für die Hotellerie, das man direkt hier herunterladen kann (Dokument: «Informationen betreffend neues Coronavirus (2019-nCoV) für Personal im Hotel»). 


Update I 30. Januar 2020, 10:00 Uhr

«Switzerland Travel Experience» in China abgesagt

Mitte Februar findet in Asien unter dem Namen «Switzerland Travel Experience (STE)» eine Verkaufs-Roadshow der Schweizer Tourismusbranche statt. Diese führt nach Korea, China und Südostasien und bringt bis zu 40 Schweizer Tourismusanbieter mit Einkäufern aus diesen asiatischen Märkten zusammen. Angesichts der umfassenden Reisebeschränkungen in Festland-China hat Schweiz Tourismus nun entschieden, den STE-Teil in Chongqing zu streichen. Die anderen Stationen dieser Roadshow, auch jene in Taipeh, werden wie geplant durchgeführt, da die Reisebeschränkungen nur Festland-China betreffen. Hongkong, Taiwan, Korea, Japan und Südostasien sind davon (momentan) nicht tangiert, touristische Aktivitäten können dort vorläufig wie geplant weitergeführt werden.


Update I
29. Januar 2020, 18:30 Uhr

Flüge von und nach China eingestellt

Grosse Airlines wie United Airlines, British Airways und vor allem die Lufthansa Gruppe
(inkl. Swiss) haben ihre Flüge von und nach China mehr oder weniger per sofort eingestellt. Weitere Airlines haben ihr Angebot reduziert, oder sie fliegen weiterhin gemäss Flugplan. Im Moment lässt sich daher nicht abschätzen, wie gross die Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus sein werden, da die Gruppenreisen aus China ohnehin bereits eingestellt sind, und da Individualreisen im Moment nur mit Zurückhaltung erfolgen. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass sich der Ausfall an chinesischen Gästen durch die neue Massnahme vergrössert.
Noch völlig unklar ist die Situation der sich in der Schweiz befindlichen chinesischen Gäste, die keine Flugverbindungen mehr haben zur Rückkehr in ihr Land. Sobald von EDA und Airlines Lösungen präsentiert werden, können wir diese hier kommunizieren. Bis es so weit ist, appelliert Schweiz Tourismus an die Tourismusbranche, diese Gäste im Geiste gelebter Schweizer Gastfreundschaft wo immer möglich zu unterstützen.


Update II 28. Januar 2020, 18:00 Uhr

Bundesamt für Gesundheit (BAG) relativiert

An der heutigen Medienkonferenz hat das BAG über die Situation rund um das Coronavirus informiert und dabei auch Ängste und Befürchtungen in der Bevölkerung angesprochen. Diese seien nicht nötig, denn, so Dr. Daniel Koch (Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten BAG): «Die Gefahr, sich durch Kontakte mit Touristen aus China anzustecken ist sehr gering. Konkrete Empfehlungen geben wir im Moment nicht ab. Das Risiko für eine Ansteckung (in der Schweiz) ist nicht gegeben.» Darum bestätigt das BAG, dass keine speziellen Vorsichtsmassnahmen (z.B. Tragen von Mundschutzmasken) angezeigt seien. Das BAG verfolgt die Entwicklung genau und wird sofort informieren, wenn sich diese Lage ändert.

Keine chinesischen Reiseverbote

In verschiedenen Medien wurde heute berichtet, in China sei ein Verbot für individuelle Reisen ins Ausland ausgesprochen worden. Dies trifft nicht zu. Das chinesische Aussenministerium hat lediglich einen Reisehinweis publiziert, in welchem es dazu rät, Reisen innerhalb von China und aus China ins Ausland im Moment zurückhaltend zu planen. 


Update I 28. Januar 2020, 10:00 Uhr

Umgang mit Stornierungen

Schweiz Tourismus (ST) ruft gemeinsam mit HotellerieSuisse und Gastrosuisse die Schweizer Tourismusbranche bei Stornierungen aufgrund von Reisebeschränkungen wegen des Coronavirus zu grösstmöglicher Kulanz auf, was auch den Empfehlungen des chinesischen Tourismus-Verbands entspricht. Der Schweizer Tourismus ist auch in dieser schwierigen Zeit ein verlässlicher Partner für die chinesischen Gäste und Tourismusanbieter.

Umgang mit chinesischen Gästen in der Schweiz

ST legt den touristischen Leistungsträgern in der Schweiz nahe, den chinesischen Gästen genau wie allen Gästen respektvoll und herzlich zu begegnen. Für den Umgang mit sich bereits in der Schweiz befindenden chinesischen Gästen verweist ST zudem auf die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

Weiterführende Links und Informationen

Hier finden Sie nützliche Links und Informationen zum Thema Coronavirus.

Gesundheitsbehörden:
World Health Organization WHO
National Health Commission PRCA
Bundesamt für Gesundheit BAG

Asiatische Medien-Updates:
Channel News Asia CAN
The Beijinger Online Plattform

Aufforderung der «China Association of Travel Services»:


Update I 27. Januar 2020, 10:00 Uhr

Aktuelle Situation

Mit Inkrafttreten der Anordnung zum Buchungsstopp für Gruppenreisen heute Morgen haben sich die Anfragen nach Stornierungen bei der Lufthansagruppe vervielfacht. Über entspre­chenden Anfrage in der Schweiz kann im Moment noch keine Aussage gemacht werden. 

Für die nächsten Wochen und Monate rechnet Schweiz Tourismus (ST) allerdings mit einem Rückgang der chinesischen Gäste um 30 bis 50 %. Längerfristige Prognosen sind noch nicht möglich.

Nicht oder wenig betroffen sind Gäste aus Hong Kong und Taiwan sowie generell Individualreisende (Anteil Individualreisende rund 40 bis 50 % aller Gäste aus China).

Marketingaktivitäten

Die Roadshow «Switzerland Travel Experience» von Mitte Februar 2020 in Chongqing und Taipei ist direkt betroffen vom Coronavirus-Ausbruch, weshalb ST die Situation sorgfältig evaluiert und bis spätestens Freitag, 31. Januar 2020, über deren Durchführung entscheidet. 


Freitag, 24. Januar 2020, 18:00 Uhr

Der Ausbruch des Coronavirus in China hat Freitag, 24. Januar 2020, eine neue Dimension erreicht, indem die chinesischen Behörden für Gruppenreisen ins Ausland einen sofortigen Buchungsstopp angeordnet hat.

Reisende in China können ausserdem ab sofort bereits getätigte Flugbuchungen kostenfrei stornieren. Die Verunsicherung in der chinesischen Bevölkerung ist zudem so gross, dass diese selber freiwillig auf Reisen ins Ausland zu verzichten scheint.

Der unmittelbare Schaden für den Schweizer Tourismus hält sich allerdings in Grenzen, da die Reisenden für das chinesische Neujahrs-/Frühlingsfest bereits angereist sind. Die kommenden Wochen und Monate sind zudem keine typischen Reisemonate, und weiterführende Prognosen sind im Moment nicht möglich. Schweiz Tourismus (ST) beobachtet aber die Situation aufmerksam, und passt die Einschätzungen laufend an.

Bezüglich des Umgangs mit den chinesischen Gästen in der Schweiz steht ST in engem Austausch mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und informiert die Branche laufend über Verhaltenstipps und Empfehlungen.

ST steht in engem Austausch mit den Behörden und ihrem Team in China und entscheidet laufend über die Art der Durchführung von Marketingaktivitäten für den Markt China.

Bei Medienanfragen, welche den Schweizer Tourismus als Ganzes sowie den Markt China generell betreffen, steht die Unternehmenskommunikation ST zur Verfügung: media@switzerland.com.