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Erfolgreicheres Destinations-Management dank neuem Planspiel

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Dank einem von der Hochschule Luzern entwickelten neuen Destinations-Management Planspiel kann das Zusammenspiel innerhalb einer Destination aufgrund eines computergestützten Modells optimiert werden. Das Spiel eignet sich ideal für ganze Destinationen.
Zum Thema Destinationsmanagement gibt es viele Bücher, viele Konzepte und viele Berater. Bis heute fehlt aber ein Tool, wo man gemeinsam am Beispiel einer fiktiven Destination eine Strategie entwickeln oder im Falle einer Intervention gemeinsam die beste Lösung finden kann. Das Destinations-Management Planspiel der Hochschule Luzern hilft die anderen Leistungsträger besser zu verstehen. Es wird vor allem als Teambildungsinstrument von bestehenden oder neu gegründeten Destinationen eingesetzt. Ebenso kann es als Unterstützung eines Strategieprozesses genutzt werden.

Das Spiel besteht aus einer Destination mit zwei Bergbahnen, vier Hotels (zwei ***Hotels und zwei ****Hotels), zwei Sport-/Event-Dienstleister sowie der Tourismusorganisation. Der Restmarkt (Ferien-wohnungen, restliche Hotels etc.) wird durch den Computer abgebildet. Das Spiel dauert 5 bis 8 Perioden (1 Periode entspricht jeweils 1 Jahr). In jedem zweiten Jahr wird eine Vorstandssitzung der Tourismusor-ganisation durchgeführt. Gemeinsame Auswertungen pro Periode helfen, sofort Optimierungen im eigenen Betrieb oder in der Destination zu erkennen und umzusetzen.

Folgende Ziele sollen mit dem Planspiel erreicht werden:
  • Erkennen der Probleme der anderen Leistungsträger
  • Förderung der Kommunikation zwischen den Leistungsträgern
  • Optimierung der Gruppendynamik
  • Erkennen des Nutzens bei der Verfolgung einheitlicher Destinationsziele
  • Analysieren von Finanzkennzahlen und lernen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen
Idealerweise nimmt man im Spiel eine andere Funktion als die im täglichen Leben ein. Begleitet und geco-acht werden die einzelnen Spielgruppen von erfahrenen Personen des Instituts für Tourismuswirtschaft (Martin Barth, Urs Wagenseil und Andreas Liebrich, welche das Planspiel entwickelt haben).
Das Spiel kann an irgendeinem Ort gespielt werden. Als Infrastruktur braucht es genügend Räume (je nach Teilnehmerzahl), Flipcharts sowie Stromanschluss.

Im September haben 15 Praktiker und Praktikerinnen das Destinations-Management Planspiel getestet und dabei folgende Kommentare dazu abgegeben:
  • „Die Realitätsnähe des Planspiels ist verblüffend“ (Richard Kämpf, Leiter Tourismusstudien BAK)
  • „Im Planspiel wird klar aufgezeigt, wie bitter nötig es ist, dass Leistungsträger in wichtigen Mo-menten zusammen arbeiten“ (Mario Lütolf, Direktor STV)
  • „Das Planspiel sollte im Strategie-Workshop einer Destination eingebunden werden“ (Sammy Salm, Direktor Grindelwald Tourismus)
  • „Ich habe während des Planspiels meinen Standpunkt im Vergleich zum Berufsleben geändert und die Probleme eines anderen Leistungsträgers kennen gelernt“ (Dieter Bogner, Geschäftsführer Bergbahnen ENGADIN/St. Moritz)
Gerne beraten wir Sie bei der Zusammenstellung eines nach Ihren Bedürfnissen massgeschneiderten Planspielprogramms.

Kontakt:
Martin Barth
Telefon: 041 228 99 82
E-Mail: martin.barth@hslu.ch